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Provisorium in Balapitya 

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provisorium

Die Schulen in Katuwila und Galwehera wurden weiter betrieben, die Kapazitäten wurden erhöht, damit Schulkinder aus Wathuregama in diese Schulen ausweichen konnten. Der Schulbetrieb wird durch die Unterstützung der Stiftung Pro Juventute, der Austrian Development Agency (ADA) sowie durch Spendengelder ermöglicht.

Parallel zur Suche nach einem neuen Schulland und zur Wiederherstellung der Basis-Infrastruktur des owf-Hauptgebäudes Bogenvillya wurde bereits im Jänner 2005 im ca. zwei Kilometer von Wathuregama entfernten Ort Balapitya in einem buddhistischen Tempel ein Provisorium für die Preschool Units für ca. 80 Kinder eingerichtet.

Im März wurde ebenfalls in Balapitya eine leer stehende Villa aus der Kolonialzeit, von den Einheimischen Walauwe genannt, angemietet, wo die restlichen Units aus Wathuregama eine provisorische Unterkunft fanden: Computer- und English Unit, Tailoring Unit sowie die neu geschaffene Primary Education Unit. Noch im Mai wurde die Walauwe durch offene Anbauten für drei Klassen erweitert und ein zusätzlicher Englischlehrer eingestellt. Damit wurde auf den hohen Andrang von Kindern aus obdachlos gewordenen Familien der umliegenden Lager reagiert. Im August wurde die Walauwe erneut durch einen offenen Anbau für eine Klasse erweitert. Der Sportunterricht konnte wieder aufgenommen werden, ebenso der Musikunterricht, nachdem durch den Tsunami zerstörte Musikinstrumente ersetzt werden konnten. Im Sommer wurde in Zusammenarbeit mit der Women's Cooperation Wien ebenfalls in Balapitya ein Gebäude für die Wiederaufnahme des Betriebs der Women's Cooperation von Wathuregama angemietet.

Durch den raschen Aufbau eines umfassenden provisorischen Betriebs wurde sichergestellt, dass die alte Kapazität der owf-Schuleinrichtungen bald wieder erreicht werden konnte: mit Ende 2005 waren 658 Schülerinnen und Schüler in der owf free education unit angemeldet sowie 22 LehrerInnen beschäftigt. Die Schulprovisorien waren von Februar 2005 bis zur Eröffnung des neuen Schulcampus in Ahungalla im Dezember 2006 in Betrieb.

    
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