tsunami 26.12.2004
Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat die Einrichtungen der one world foundation in Wathuregama schwer getroffen. Die Schulgebäude auf dem Schulland in Wathuregama wurden fast zur Gänze zerstört, das Haupthaus Bogenvillya der owf, wo auch die Büros untergebracht sind, wurde schwer beschädigt. Man muss angesichts der unvorstellbaren Ausmaße der Katastrophe allerdings auch auf den glücklichen Umstand hinweisen, dass am 26. Dezember Sonntag sowie Vollmond ("Poya-Day", in Sri Lanka ein Feiertag) war und daher keine Kinder in der Schule waren, als das Unglück passierte. Auch unter den Angestellten und Gästen hatte die one world foundation wie durch ein Wunder keine Todesopfer zu beklagen. Die materiellen Schäden der jahrelangen Aufbauarbeit der owf-Bildungseinrichtungen waren aber enorm. Das Schulland in Wathuregama musste für den Schulbetrieb aufgegeben werden, da sich laut neuer Gesetzeslage in Folge des Tsunami Schulen nicht mehr in Meeresnähe befinden dürfen.
Die Hauptaufgaben unmittelbar nach dem Tsunami waren die schnelle Wiederherstellung der owf-Basis-Infrastruktur des Hauptgebäudes Bogenvillya, die Sicherstellung der Aufrechterhaltung des Betriebs der Schulen in Galwehera und Katuwila (Preschool Units, Women's Cooperation), die möglichst rasche Einrichtung von provisorischen Schulen im Umfang der Kapazität von Wathuregama von 2004 als Überbrückung bis zum Wiederaufbau, die rasche Suche nach einem neuen Schulland weiter im Landesinneren, wo ein neuer owf-Schulcampus entstehen kann, sowie parallel dazu beginnende konzeptionelle und architektonische Planungen für den Wiederaufbau.
|