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Hauptcampus Ahungalla 

newsletter dezember 2005

Liebe Freundinnen und Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer,

in wenigen Tagen jährt sich der Tsunami vom 26. Dezember 2004, eine der größten Naturkatastrophen der Geschichte, die die Küstengebiete im gesamten südost-asiatischen Raum schwer getroffen hat, zum ersten Mal. Das Leid und die Verluste können nicht ungeschehen gemacht werden, aber man kann den betroffenen Menschen wieder Hoffnung geben. Seit einem Jahr wird überall fieberhaft am Wiederaufbau gearbeitet, so auch in den zerstörten Einrichtungen der one world foundation in Sri Lanka. Zeit für einen Rückblick und Zwischenbericht.

Schulschlussfeste 2005 in
Katuwila und in den
Provisorien in Balapitya 
Die unversehrten Preschool Units im Landesinneren in Galwehera und Katuwila wurden weiter betrieben und erweitert, um Kinder aus den zerstörten Schulen aufnehmen zu können. Für die zerstörten Schulgebäude in Wathuregama wurden rasch im nahe gelegenen Balapitya Provisorien eingerichtet, bereits im Jänner für die Preschool Units in einem buddhistischen Tempel, im März für die English-, Computer- und Tailoring Units in einer Villa aus der Kolonialzeit (Walauwe). Dadurch konnte sichergestellt werden, dass auch im provisorischen Betrieb die alte Kapazität bald wieder erreicht werden konnte: mit Ende 2005 waren 658 Schülerinnen und Schüler in der owf free education unit angemeldet. Wie vor einem Jahr kurz vor dem Tsunami wurde dieser Tage im Dezember in allen owf-Schulen, auch in den Provisorien, die traditionelle "Farewell Ceremony" zu Schulschluss gefeiert.

Da der Wiederaufbau des am Meer gelegenen ehemaligen Schullandes in Wathuregama nicht mehr möglich war, wurde für den neuen Schulcampus nur einen Kilometer entfernt in Ahungalla weiter im Landesinneren ein Grundstück erworben. Nach umfangreichen Vorbereitungen und architektonischen Planungen wurde im Juli 2005 mit dem Bau eines Prototyps der zukünftigen Schul-Units begonnen. Mit dem Bau der weiteren Units konnte noch im August begonnen werden. Trotz des starken Monsunregens der letzten Wochen, der die Bauarbeiten leicht verzögerte, geht der Wiederaufbau zügig voran, rund zwei Drittel der Grundstrukturen der neuen Gebäude stehen bereits. Der neue owf-Hauptcampus in Ahungalla soll planmäßig im August 2006 eröffnet werden.


Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Spenderinnen und Spendern, Unterstützerinnen und Unterstützern, Freundinnen und Freunden, die all diese Aktivitäten zum Wiederaufbau ermöglicht haben, ganz herzlich für ihren Beitrag und das tatkräftige Engagement danken! Wir sind uns der Verantwortung bewusst und verstehen Ihren Beitrag als aktive Zukunftsinvestition in das Land und seine Menschen und als Auftrag, weiterhin im Sinne einer Verbesserung des Bildungsniveaus besonders im ländlichen Raum in Sri Lanka zu arbeiten, um der Bevölkerung bessere Berufschancen zu ermöglichen.

Der Betrieb der Bogenvillya, des Gästehauses der owf, wurde mit Dezember 2005 wieder aufgenommen, die ersten Gäste sind eingetroffen, es kehrt langsam wieder Normalität ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und alles Gute für 2006!

Ihre Kathrin Messner und Joseph Ortner


 
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Main campus Ahungalla 

newsletter december 2005

Dear Friends and Supporters,

in a few days is the anniversary of the tsunami of 26 December 2004, one of the biggest natural disasters in history, which severely affected the whole coastal area of south-east Asia. The suffering and loss cannot be undone but hope can once again be given to the people affected. For the last year there has been feverish reconstruction work everywhere, also on the destroyed facilities of the one world foundation in Sri Lanka. Time for a review and progress report.

End-of-term ceremony 2005
in Katuwila and in the pro-
visional facility in Balapitya 
The undamaged inland Preschool Units in Galwehera and Katuwila have continued in operation and been extended in order to be able to take in children from the destroyed schools. For the destroyed school in Wathuregama, provisional facilities were quickly set up in nearby Balapitya - already in January for the Preschool Units in a Buddhist temple and in March for the English, Computer and Tailoring Units in a villa from colonial times (Walauwe). We could thereby ensure that the former capacity could soon be reached even in provisional operation: 658 schoolchildren were registered in the owf free education unit at the end of 2005. Just as shortly before the tsunami one year ago, during these days in December the traditional "Farewell Ceremony" will be celebrated at the end of term in all owf schools, also in the provisional facilities.

Because it was no longer possible to reconstruct the former school premises on the coast in Wathuregama, a plot of land was acquired one kilometre further inland in Ahungalla. After extensive preparations and architectural planning the construction of a prototype of the future school units was begun in July 2005. The construction of further units could be started in August 2005. Despite the heavy monsoon rain during the last few weeks which slightly delayed building work, reconstruction is making rapid progress. Around two thirds of the basic structures of the new buildings are already standing. The new owf main campus in Ahungalla should be opened according to plan in August 2006.

We would once again most heartily like to thank all donors, supporters and friends who have made all these reconstruction activities possible for their contributions and active commitment. We are aware of our responsibility and see these contributions as an active investment in the future of the country and its people and as an assignment to continue working to improve the level of education, particularly in the countryside in Sri Lanka, in order to give people there better job opportunities.

Bogenvillya, the owf guest house was reopened in December 2005 and the first guests have arrived. Things are slowly returning to normal. We look forward to your visit!

We wish you a Happy Christmas and all the best for 2006!

Yours, Kathrin Messner and Joseph Ortner




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